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Kelly wehrt sich gegen Informationsverknappung

In den letzten Tagen kam es vermehrt zu Berichten über Kartoffelchips, die sich auf einen sog. "Marktcheck" von Greenpeace berufen. Was immer hier auch berichtet wurde - falsch, missverständlich oder unklar - als gäbe es keine österreichische Produktion von Chips, als wären in den Chips reichlich Transfettsäuren vorhanden, und mehr noch.
Ein enttäuschter Geschäftsführer Dr. Wolfgang Hötschl: "Hier handelt es sich um eine unglaubliche Vereinfachung von Greenpeace, wo Kelly im Vorfeld in vielen Gesprächen und in zahlreichen E-mails argumentiert hat. Umso ärgerlicher ist es, was dabei herausgekommen ist. Fakt ist vielmehr:

  • Wir sind die einzigen, die Kartoffelchips ausschließlich aus 100% österreichischen Kartoffeln produziert haben, produzieren und auch in der Zukunft produzieren werden. Die Kartoffeln stammen ausschließlich von   Bauern aus der Umgebung Wien, N.Ö. und dem Burgenland. Wir sind stolz auf unsere österreichischen Kartoffelbauern und die österreichische Wertschöpfung!
  • Die Produktion findet ausschließlich im Werk in Wien statt, wo 120 Personen in der Produktion arbeiten und der Rest der rund 70 Mitarbeiter in Verwaltung, Vertrieb, Logistik und Marketing.
  • Die Richtigkeit unserer Aussagen wird durch unterschiedliche Zertifizierungsorganisationen, wie z.B. TÜV bestätigt. Wir laden jeden ein, sich persönlich von der Richtigkeit unserer Aussagen zu überzeugen und in einer Führung das Werk und unsere Arbeitsweisen kennenzulernen."

Auch Greenpeace weiß, dass Kommunikation das ist, was beim Rezipienten ankommt. Einen Vorreiter im Bereich Vertragslandwirtschaft und Nachhaltigkeit auf eine Stufe mit anderen Produzenten zu stellen, deren Wertschöpfung in und für Österreich nicht existent ist, ist „schockierend“, findet Kelly Chef Dr. Wolfgang Hötschl.

Kelly engagiert sich seit Jahren für die heimische Landwirtschaft, bezieht 100 % der Erdäpfel aus Österreich, hat mit dem TÜV die Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe bis in die Anbauregion erarbeitet und wird jährlich neu überprüft und zertifiziert, das Salz stammt aus Österreich, ebenso wie der überwiegende Teil des zum Einsatz kommenden HOSO Sonnenblumenöls. „Wir erfahren eine Abwertung im Bereich Transport, obwohl unsere Rohstoffe aus der unmittelbaren Umgebung der Fabrik kommen.“ Kurzum: Produzenten, die Rohstoffe aus Polen beziehen, werden gleich beurteilt, wie jene, deren Rohstoffe aus dem heimischen Umfeld stammen.

Darüber hinaus verzichtet Kelly konsequent auf Geschmacksverstärker, verwendet MSG freie Gewürze und hat nachweislich keine Transfette in den Kartoffelchips, was auch mittlerweile zum Standard bei fast allen Chipsherstellern geworden ist. Auf Basis des Greenpeace-Tests gab es auch eine ORF-Berichterstattung in der Sendung "Bewusst gesund" vom 19.01.2013, in der der hohe Gehalt an Transfettsäuren in Kartoffelchips kritisiert wurde. Dr. Hötschl dazu: "Wahr ist vielmehr, dass Transfettsäuren in unseren HOSO Sonnenblumenölen gemäß Zertifizierung der LUA der Stadt Wien nicht nachweisbar sind. Ein Chipstest des Vereins für Konsumenteninformation vom Juni 2012 bestätigte das ebenfalls eindrucksvoll, was selbst die Redaktion überrascht hat. Schon lange werden in der Chipsproduktion keine gehärteten Fette mehr eingesetzt."

„Besonders ärgerlich ist die Ignoranz, mit der hier vorgegangen wird und Unternehmensleistungen einfach negiert werden. Und gerade Unternehmen wie Greenpeace, die einen "Herz- und Nierentest" durchführen, meinen wir, sollten Unternehmensleistungen nicht negieren. Wir lassen uns unsere Marke und unsere Wertschätzung gegenüber Österreich nicht kaputt machen. Wir sind rot-weiß-rot in Reinkultur – auch wenn uns dadurch höhere Kosten entstehen. Aber: Wir leben von der Kaufkraft der Österreicher, daher sehen wir es als unsere Verpflichtung, unsere Rohstoffe aus Österreich zu beziehen und direkt wie indirekt heimische Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern“, erklärt Dr. Wolfgang Hötschl.

Beanstandet wird von Österreichs größtem Snack-Produzenten der „unvorsichtige Umgang mit Aussagen“, der zu einer Verunsicherung beim Konsumenten führt. Es sind sehr wohl Chips in Österreich erhältlich, die zu 100 % aus Österreich stammen – und zwar jene von Kelly! "Diese Fehlmeldungen sind umso ärgerlicher, weil Kelly in zahlreichen Gesprächen als einziges Unternehmen völlige Transparenz auf den Tisch gelegt hat. Eine transparente Unternehmenskommunikation gehört zu unseren Unternehmensgrundwerten", fügt der Kelly Chef hinzu.

Kelly hat Greenpeace wiederholt eingeladen, das Werk zu besichtigen und sich vor Ort von der Überprüfbarkeit der Angaben zu überzeugen – bis dato wurde diese Einladung nicht angenommen. Kelly betont, dass das Anliegen von Umweltschutzorganisationen „immer noch ein Stück mehr zu wollen“ deren Kernaufgabe ist, die unbestritten ist. Zu hinterfragen ist die Motivation eines solchen Testes, weil sich die Konsumentensprecherin „persönlich Bio-Chips wünscht.“

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Martina Macho
ACCEDO Austria
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24.01.2013